„Wir müssen die Politik wissen lassen, dass wir da sind!“

Über Jugendbeteiligung auf der Weltklimakonferenz in Polen 2018

Bildquelle: klimadelegation

In Sachen Klimawandel ist internationale Zusammenarbeit wichtiger denn je. Wie ist es, sich als junger Mensch einzumischen? Magdalena Mittermeier spricht über ihre Erfahrungen auf der Weltklimakonferenz.

Ein Interview von Social Reporterin Caroline Kunz. Caroline betreut die nachhaltigen Initiativen der World Citizen School und ist Aktivistin für Greenpeace und Fridays for Future.                                                        

Was ist dein Bezug zum Klimawandel?

Ich bin Nachwuchswissenschaftlerin, das heißt ich promoviere in Geographie an der LMU München und arbeite in einem Projekt für Klimafolgenforschung. Da geht es darum, wie sich der Klimawandel in Bayern konkret auswirkt. Wir machen hauptsächlich Hochwasser- und Dürreereignisse, die hier die größten Naturrisiken darstellen. Wir arbeiten dabei mit Klimasimulationen: Wir versuchen herauszufinden, welche Auswirkungen es hat, wenn sich die Erde um zum Beispiel 4 Grad erwärmt. Das wäre wirklich gravierend, denn dann passiert es beispielsweise viel schneller, dass ein Hitzesommer 2018 als milder Sommer gilt. Deswegen redet man aktuell auch immer davon, dass man das 1,5 Grad Ziel oder zumindest das 2 Grad Ziel einhalten möchte.

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