Weltbürgertum

Weltbürger sein: Vision sowie Notwendigkeit für Studierende


Weltbürgertum ist ein humanistisches Programm. Grund und Grenze des Weltbürgertums ist jeder einzelne Mensch jederzeit und überall – gleich welcher Nationalität, welchen Geschlechts, welchen Alters oder welchen Glaubens. Uns Menschen eint, dass wir verschieden sind. Als Weltbürger verpflichten wir uns dazu, einander die Freiheit zur Vielfalt zu geben. Gleichzeitig erwarten wir auch Verantwortung für unsere gemeinsame Welt. Darüber sind Weltbürger im Dialog.

Weltbürgertum ist zugleich ein realistisches Programm. Denn Probleme, Krisen und Risiken unserer geteilten Welt sind heute größer als Nationen oder sogar Kontinente. Wir können die Aufgaben der Zukunft nur bewältigen, wenn wir die Vielfalt des menschlichen Geistes produktiv nutzen – in gelingender Kooperation ebenso wie im friedlichen Wettbewerb um bessere Lösungen. Fortschritt entsteht, wo die Vielfalt der Perspektiven und die Vielfalt der Kompetenzen einander nicht blockieren, sondern in Synergie ergänzen. Ohne Weltbürgertum ist eine bessere Zukunft deshalb nur ein unrealistischer Traum.

Weltbürger zu sein heißt, von der eigenen Heimat geprägt und dem gemeinsamen Horizont verpflichtet zu sein. Diese Dialektik treibt weltbürgerliche Verantwortung. Studierende erfahren sich als Weltbürger, wenn sie eigene Ideen auf gemeinsame Weltprobleme beziehen und mit innovativem Handeln Verantwortung für die gemeinsame Welt von morgen übernehmen – das ist die Grundidee der World Citizen SCHOOL.

Vision

Die Vision der World Citizen SCHOOL ist es, dass alle Studierende selbstbestimmt lernen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für eine friedlichere, gerechtere und menschlichere Welt zu entwickeln und einzusetzen.