Vision & Ansatz

Was ist die World Citizen SCHOOL?

 

Die World Citizen SCHOOL (W-SCHOOL) ist ein innovatives Hochschulbildungsprojekt, das freiwilliges studentisches Engagement, selbstbestimmtes Lernen und die Herausbildung einer global-verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft zum Ziel hat. An der Universität Tübingen lernen über 200 engagierte Studierende aus 20 studentischen Initiativen in jedem Semester von- und miteinander, schließen Kooperationen und starten gemeinsam Projekte, mit dem Ziel, gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Die W-SCHOOL folgt einem Bottom-up-Ansatz im Sinne der Idee von Studierenden für Studierende. Studierende werden befähigt bzw. befähigen sich selbst, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und zu bilden. Ihre Bildungsaktivitäten werden so von unten in die Lehr- und Forschungsaktivitäten der Universität integriert.

Die Basis des freien und transdisziplinären Lernraums bilden die studentischen Mitgliedsinitiativen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Wirtschaftsethik, Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechte und Bildungsgerechtigkeit. Sie werden durch Kurse und Camps aus dem Bereich Social Entrepreneurship und Non-Profit-Management, durch die Moderation des Netzwerks sowie durch Coaching professionell begleitet. Die institutionelle Verankerung des studentischen Engagements gewährleistet einen nachhaltigen Wissenstransfer zwischen den Engagierten und den Studierendengenerationen. Engagement wird leichter umsetzbar und dessen Wirkung erhöht.
Studierende erwerben wertvolle Kompetenzen. Hochschulen genießen Vorteile durch größere gesellschaftliche Anerkennung. Zukünftige ArbeitgeberInnen profitieren von AbsolventInnen mit besonderen unternehmerischen und ethischen Kompetenzen.


auf einen Blick  |  Eine W-SCHOOL ist …

a) ein Netzwerk für engagierte Studierende und studentische Initiativen
b) ein freier Lernraum für selbstbestimmtes Lernen und selbstorganisiertes (Bildungs-)
Engagement
c) ein Inkubator für sozial-innovatives Engagement und Social Startups
d) eine Dialog-Plattform für Studierende und Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft

 


Grundsatz  |  konsequent von den Studierenden her denken

Studierende initiieren und organisieren ihre Bildung nach Möglichkeit selbst. Sie werden zu Bildungsanbietern und Bildungsinnovatoren.
Voraussetzung: Vertrauen in die Entscheidungs- und Gestaltungsfähigkeit der Studierenden …
Projekte initiieren lassen (nicht selbst anstoßen!) und nach Maß unterstützen.

 


Pädagogischer Ansatz  |  selbstbestimmtes Lernen

Lernen und forschen in weltbürgerlicher Verantwortung durch Lebensweltorientierung: gesellschafts-, problem- und innovationsorientiert, bürgerschaftlich, ethisch, sozial-unternehmerisch und interkulturell.

Lernformen:
a) Erfahrungsbasiertes Lernen (Experiential Learning):
projektbasiertes Lernen, Service Learning, Social Entrepreneurship
b) Forschendes Lernen (Research-based Learning):
entdeckendes Lernen, eigenen Interessen folgend
c) Lernen durch Lehren (Peer Teaching)

 


Erhöhung der Qualität der Lehre

Verbesserung der Qualität der Lehre und des Lernens:
Integration weltbürgerschaftlichen Engagements in der Lehre
(z.B. Service Learning, Forschendes Lernen).