Wir waren im freien Radio!!!

3,2,1… und wir sind on air! In der Live-Sendung des „Lokalmagazins“ der Wüsten Welle in Tübingen, durften wir, die World Citizen School, von uns und unserer Arbeit erzählen. Das war Storytelling ganz ohne Drehbuch und so authentisch wie es nur geht.

Als offene, selbstbestimmte und nicht-kommerzielle Sender haben die freien Radios das Ziel Gesellschaftsrundfunk zu betreiben und damit das Prinzip der freien Meinungsäußerung weiter zu unterstützen. Sie werden daher auch als dritte Säule der deutschen Medienlandschaft bezeichnet. Dabei sind Freie Radios besonders auf eine Vielzahl von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und Sendungsmachenden angewiesen.

Selbstbestimmung und ehrenamtliches Engagement? Da klingelt doch etwas bei uns! Und wir haben auch noch das Glück, solch ein „freies Radio“ direkt bei uns in Tübingen zu haben. Und wir haben sogar noch mehr Glück: wir durften tatsächlich bei der Wüsten Welle, genauer gesagt der Sendung „Lokalmagazin“, vorbeikommen und eine Stunde lang – live on air – von uns und unserer Arbeit erzählen. Mehr Glück geht nicht!

Wüste Welle noch nie gehört?

Die Wüste Welle für Tübingen und Umgebung. Foto: Wüste Welle

Seit 1995 gibt es die Wüste Welle in Tübingen. Den Prinzipien der freien Radios folgend versteht sie sich als selbstbestimmtes und offenes Medium mit dem Ziel der Verwirklichung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung – für alle. Hauptsächlich werden die Sendungen von Freiwilligen gemacht, die alle Facetten unserer Gesellschaft widerspiegeln, jede*r kann sich in dem Angebot der Wüsten Welle selbst verwirklichen. Dabei wird nicht nur ehrenamtliches Engagement, sondern auch eine medienpädagogische Ausbildung, sowie Jugend- und Integrationsarbeit gefördert.

Das Programm umfasst hauptsächlich Musik und Themen, die bei den öffentlich-rechtlichen und den privat-kommerziellen Sendern vernachlässigt werden. Eines dieser Themen ist die Bedeutung des studentischen Engagements für die Zivilgesellschaft und für die Selbstbildung der Studierenden. Und genau deshalb wurde uns dort als World Citizen School eine Plattform geboten, um unsere Werte in die Welt zu funken.

Was ging ab?

 

Quelle: Wüste Welle

Live im Studio waren Michael und Julia und haben die World Citizen School mehr als angemessen vertreten. Auch Ich, Chrissi, war mit dabei im Studio – aber ganz ungewohnt nicht als SocialReporterin, sondern in meiner Rolle als Praktikantin bei der Wüsten Welle. In dieser Funktion durfte ich das Interview mit Michael und Julia führen und das hat super viel Spaß gemacht!

 

Quelle: Wüste Welle

Natürlich wurde von den beiden zunächst einmal die Grundidee unserer Arbeit und „was wir so tun“ erläutert. Michael konnte erzählen wie es zur Gründung kam und Julia berichtete wie es sich anfühlt, ganz neu in eine so große Community aufgenommen zu werden. Außerdem haben die beiden verraten, was das Schönste für sie an der Arbeit mit engagierten Studierenden ist (und was manchmal frustriert – aber das Schöne überwiegt natürlich!). Ein oder zwei Anekdoten vom vergangenen Social Innovation Camp in Stuttgart hatten die beiden auch im Gepäck. Außerdem gab es ganz viel Lob an unsere Mitgliedsinitiativen und ein paar Ausblicke auf das kommende Sommersemester 2020.

Natürlich wollt ihr jetzt genauer wissen über was da alles geredet wurde (falls ihr es bis jetzt noch nicht angehört habt), deshalb haben wir oben nochmal das gekürzte Interview für euch hochgeladen – einfach draufklicken. Und für diejenigen mit ein wenig mehr Zeit: Das komplette Interview (44 Minuten) findet ihr hier.

Und bevor wir es vergessen: Vielen Dank noch einmal an die Wüste Welle für die Möglichkeit, uns und unsere Mitgliedsinitiativen ein bisschen mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen.