Neujahrswünsche unserer Social ReporterInnen

Weltfrieden? Kohleausstieg? Bildungsreform?

Wir haben unsere Social ReporterInnen Kristina, Julia, Monja und Caroline gefragt, was sie sich für das neue Jahr und ihre Ressorts wünschen. Ein bisschen mehr Welt retten, eine stärkere Gemeinschaft und mehr Weltbürgertum sind nur ein paar ihrer Wünsche. Ihre ganzen Antworten könnt ihr hier nachlesen:

Kristina mit dem Ressort Entwicklungszusammenarbeit

„Mein Wunsch: Ich würde mir gerne wünschen, dass im nächsten Jahr kein Mensch aufgrund von Kriegen oder Umweltkatastrophen aus seinem Land flüchten muss. Ich würde mir gerne wünschen, dass kein Land und dessen Volk unterdrückt wird, Hunger leidet oder in Armut leben muss. Ich würde mir gerne wünschen, dass Gelder, die zum Beispiel die EU zur Verfügung hat, dafür genützt werden jedem Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, statt sie in die Wirtschaft zu pumpen. Doch da diese Wünsche vielleicht ein wenig zu optimistisch für ein einziges Jahr sind, wünsche ich mir stattdessen, dass jeder im nächsten Jahr seinen Nachbar*innen näherkommt, vielleicht einmal öfter „Hallo, wie geht’s?“ sagt und weniger Hass und Angst jedermanns Leben bestimmt.“

Julia mit dem Ressort Chancengerechtigkeit

„Kein Land der Welt hat die Gleichstellung der Geschlechter erreicht, auch 2018 nicht. Wenn wir aber an diesen Punkt kommen wollen, müssen alle mitmachen und zusammenhalten, damit eine chancengerechte Welt keine Utopie mehr sein muss.

Trotzdem glaube ich an eine Zukunft, in der alle dieselben Chancen haben. Für 2019 wünsche ich mir eine noch stärke Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt, mit der uns das gelingen kann. Bewegungen wie #MeToo, der Anerkennung des dritten Geschlechts und Proteste gegen Donald Trump waren ein inneres Blumenpflücken – und ich bin schon gespannt, was im neuen Jahr auf uns zukommt.“

Monja mit dem Ressort Menschenrechte

„Nie gab es so viele Menschen, die in Sklaverei leben wie heute, tausenden Geflüchteten wird das Asylrecht verwehrt und einer der mächtigsten Männer der Welt sperrt Kinder in Käfige – und doch gibt es Hoffnung: Das 70-jährige Jubiläum lässt den Diskurs über Menschenrechte wieder neu aufflammen. Mein Wunsch für 2019 ist, dass sich daraus ein positiver Trend entwickelt. Viele von uns haben genug Geld, um auch mal ein paar Euros mehr für fairen Konsum auszugeben, oder um an Hilfsorganisationen zu spenden. Es muss auch nicht immer Geld sein – es ist schon ein Anfang sich und andere Menschen über das Thema zu informieren. Ich hoffe einfach, dass wir uns vergegenwärtigen, dass wir alle Weltbürger sind, die ihre Rechte gegenseitig achten müssen. Nur so können wir es schaffen, dass es in 70 Jahren wesentlich weniger Menschenrechtsverletzungen gibt.“

Caroline mit dem Ressort Nachhaltigkeit

„Mit jedem Jahr, mit jedem Tag der verstreicht, wird der Klimawandel ein dringlicheres Problem. Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass wir weniger über’s Weltretten sprechen, sondern mehr Welt retten. Ganz besonders wünsche ich mir, dass wir die Klimaziele 2020 doch noch erreichen und sich immer mehr Menschen für ökologische Themen begeistern können.“